Königsbrunner Seemanns-Chor

 

Königsbrunner Seemannschor schippert auf der Weser

Wenn der Seemannschor auf Reisen geht, erwarten  die Teilnehmer Wasser, Schiff(e), Seemannslieder, und Geselligkeit.  Wenn dann am Zielort noch ein Shanty-Chor beheimatet ist,  mit dem wir auftreten sollen, wird das eine runde Sache.

Unsere dreitägige Chorreise  vom 15.06.18  bis  17.06.18  führte uns nach Hannoversch-Münden (kurz Hann-Münden genannt).  Warum ausgerechnet Hann-Münden ? 

 

Als „eine der schönst gelegenen Städte der Welt“  hat Alexander von Humboldt die Stadt am Zusammenfluß von Werra und Fulda zur Weser bezeichnet.  Mit über 700 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern zählt die fast vollständig von Wasser umschlossene Stadt zu den Fachwerk-Städten von europäischem Rang.

Unsere Route führte uns über Würzburg und Kassel.  Bei einer Brotzeit mit warmen Leberkäse  und guten Getränken kamen wir gut gelaunt am frühen  Nachmittag in Hann-Münden an. 

 „Dr. Eisenbarth“  gab sich anschließend die Ehre uns bei einer Stadtführung die Geschichte von Hann-Münden zu erzählen.  Da unser Benno Schich  starke Zahnschmerzen verspürte, bekam er eine extra Behandlung.  Nach einer Narkose mit dem Holzhammer packte „Dr. Eisenbarth“ mit der Zange das Übel an der Wurzel und unser Benno hatte einen Zahn weniger.

Am nächsten Tag ging es dann auf das Schiff „Europa“.  Auf einer 3-stündigen Frühschoppen-fahrt schipperten  wir dann auf der Weser. Der Shantychor „Tampenjungs“ aus Gimte(ein Vorort von Hann-Münden) hatte sich zur Verstärkung noch den Shantychor „Landwehrhagen“ geholt.  So sang unser Chor abwechselnd mit den beiden  anderen Chören  und die Zeit verging leider viel zu schnell.  Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung.

Auf der Heimreise stand noch Würzburg auf dem Programm. Zunächst besuchten wir die Festung Marienberg bevor im „Würzburger Hofbräukeller“ ein deftiges Mittagessen auf uns wartete. Den Nachmittag konnten wir noch zur Stadtbesichtigung nutzen. Vor der Heimreise gab’s dann noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, den unsere Seemannsfrauen (liebevoll „Schnattermöwen“ genannt) extra für die Reise gebacken hatten.

Neben dem Austausch von Liedgut und Geschenken haben wir mit den „Tampenjungs“ und dem Shantychor „Landwehrhagen“ neue Freunde gewonnen. 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

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